Gerätehaus

Appenmühle

Die Appenmühle wurde 1369 erstmals urkundlich erwähnt. Oftmals wird auch das Jahr 1396 genannt. Dabei handelt es sich allerdings um einen Fehler, da die Urkunde von 1369 von Markgraf Rudolf VI. stammt, der bereits 1372 starb.

 

Ihre Nutzung erfolgte als sogenannte "Bannmühle" über viele Jahrhunderte. Die Bauern der umliegenden Ortschaften mussten ihr Getreide in der Appenmühle mahlen lassen.

 

1944 wurde die Mühle durch Bomben zerstört und nach 1947 wieder aufgebaut. Aufgrund der Nahrungsversorgung wurde 1947 beschlossen, die Mühle wieder aufzubauen und zu betreiben. Nach dem Aufbau wurde die eigentliche Nutzung nicht nennenswert umgesetzt.

 

Um 1970 fanden umfangreiche Baumaßnahmen statt, um das Gebäude als Katastrophenschutzzentrum mit integrierter Abschnittsbefehlsstelle in Betrieb zu nehmen. Seit 1968 hat der ABC-Zug in der Appenmühle sein zuhause.

 

 

Fahrzeughalle

Fahrzeughalle

In der Fahrzeughalle sind alle Fahrzeuge des ABC-Zugs untergebracht. Im Einsatzfall rücken die Fahrzeuge entweder direkt von hier aus, oder werden vor der Appenmühle in Bereitstellung gebracht.

 

Übungsgelände

Übungsgelände

Das Übungegelände bietet viele Möglichkeiten zum trainieren verschiedenster Einsatzszenarien. Eine mehrstöckige Übungsruine bietet die Möglichkeit das Anleitern und das Retten von Menschen aus Obergeschossen zu üben. Durch den weitläufigen und teilweise nach oben offenen Keller lassen sich die Rettung von Menschen, oder das Bergen von Material aus der Tiefe trainieren.

 

Hinter der Ruine finden sich noch einige Tanks zum Üben von Abdicht und Auffangmaßnahmen nach einer Leckage.